Donnerstag, 7. Mai 2020

Brause ist federführend!

1964 war der Beginn meiner Schulzeit. Nach der Ganzheitsmethode wurde unterrichtet und das Märchen Hänsel und Gretel war mein erster Lesestoff. Anfangs habe ich noch mit Griffel auf Schiefertafel gekrakelt. Ein Schuljahr später mussten wir mit Tinte in ein Schönschreibheft schreiben. Ich gebe zu: meine Feinmotorik war damals noch nicht wirklich fein - "Handschrift befriedigend" stand im Zeugnis.

Mein erster Füller war ein Kolbenfüller von Brause. Ich habe das Ding geliebt! Ich weiß nicht, wo und wann er mir abhanden gekommen ist. Ich hatte irgendwann einen Pelikan...Geha mochte ich nicht.

Nun, die Schreibfedern von Brause sind legendär...auch die Kunstfedern sind sehr gut...
Ich habe kürzlich mehrere 'neue' alte Brausefüller erworben, mit genügend dazugehörigen originalen, unterschiedlichen Federn. Ich bin begeistert!

Ich hatte in meiner Kindheit immer Brieffreunde. Schreiben ist eine ganz persönliche Angelegenheit. Man feilt an der Formulierung, wägt  Worte sorgfältig ab, versucht Gefühle zu vermitteln...und ganz nebenbei kann man sich an Schönschrift üben. Leider ist es aus der Mode gekommen, Briefe und Postkarten zu schreiben...ich tue es dennoch - in letzter Zeit wieder häufiger -  und immer mit Füller, denn ich mag keine Kugelschreiber! Ich mag Traditionen und habe auch einen kleinen, aber nur sehr leichten Hang zur Nostalgie.










Montag, 4. Mai 2020

Blütenblätter

Um einmal zu veranschaulichen, wie winzig manche Fädelarbeiten sind, habe ich ein 1 - Cent -Stück daneben gelegt. Das verdeutlicht auch sehr gut die Größe der verwendeten Glasperlen.😉